G. Reitemeier (Dresden)

Möglichkeiten phonetischer Funktionsanalysen unter Berücksichtigung der Sprachlautverbesserung nach chirurgisch-prothetischen und epithetischen Versorgungen


Das zunehmende Interesse im prothetischen Fachgebiet, lautsprachliche Leistungen zu beurteilen, hat zur Entwicklung verschiedener Methoden geführt, wie der subjektiven Höranalysen, der Palatographie, der Schalldruck-Messung und auch den objektiven elektro-akustischen Klanganalysen.
Die objektiven Verfahren analysieren den Frequenzaufbau in der Sprachlautbildung, sind aber an bestimmte raumakustische und gerätemäßige Voraussetzungen gebunden.
Es war die Aufgabe gestellt zu prüfen, inwieweit es gelingt

Nach Bildung von Patientengruppen bestanden die Untersuchungen in

subjektiven Höranalysen und
objektiven elektro-akustischen Klanganalysen

unter Verwendung von Testworten, den Logatomen.
Die lautsprachlichen Leistungen mit und ohne prothetischem Behandlungsmittel wurden auf Magnetband gespeichert. Die objektiven Frequenzanalysen erfolgten an verschiedenen Gerätekomplexen und die Ergebnisdarstellung als Im Untersuchungsergebnis wurde festgestellt: Konstruktive Veränderungen an Defektprothesen ergaben weitere sprachlautliche Verbesserungen. Die höchste Zuwachsrate erzielten die Defektverschlüsse nach mittleren und größeren Obekiefer-Resektionen.
Die objektiven elektro-akustischen Analysen haben die Ergebnisse der subjektiven Höranalyse bestätigt und präzisiert. Die Kopplung von subjektiver Methode und objektiven analytischen Verfahren erweitert, besonders in der Chirurgischen Prothetik, die Beurteilungskraft phonetischer Leistungen nach erfolgter prothetischer Versorgung.

Korrespondenzadresse:
Prof.Dr.Gottfried Reitemeier
Gärtnereistraße 9
01259 Dresden


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