Ph. A. Federspil und P. Federspil (Homburg/Saar), M. Schneider (Zweibrücken):

Vorstellung des Ti-Epiplating Systems zur Knochenverankerung von Epithesen und Hörgeräten

Die epithetische Rehabilitation ist durch die Knochenverankerung und die modernen Silikone salonfähig geworden. Leider gibt es anatomische Situationen, bei denen Schwierigkeiten beim Einsetzen verschiedener Systeme auftreten. Das vorhandene Osteosynthese-Plattensystem von Medicon wurde für die Knochenverankerung von Epithesen und Hörgeräten modifiziert. Entsprechend den verschiedenen anatomischen Regionen von Ohr, Nase und Orbita wurden angepasste Platten entwickelt. Außerdem steht ein Universalimplantat ("Blümchen") zur Verfügung, das in allen Regionen verwendet werden kann. Ein weiteres Implantat kann ein knochenverankertes Hörgerät aufnehmen. Die Fixierung am Knochen erfolgt mit herkömmlichen Titan-Knochenschrauben des Osteosynthese-Systems. Das neue Plattensystem ist besonders dort indiziert, wo die Struktur des Knochens eine Versorgung mittels Einzelimplantaten nicht zuläßt, so z.B. bei ungenügend dicken und festen Knochenverhältnissen sowohl im Nasen- und Orbita- als auch im Ohrbereich. Hier kommen besonders idealpneumatisierte Warzenfortsätze oder die ungenügenden Knochenverhältnisse im Kindesalter in Frage, bei denen die Implantatplatte mit mehreren Schrauben einen besseren Halt bekommt. Die verschiedenen Plattenimplantate werden vorgestellt und die vorliegenden Erfahrungen mitgeteilt.

Das neue System gewährt eine hohe Primärstabilität und ist leicht einzusetzen.



Korrespondenzadresse:
Ph. A. Federspiel
Universitäts-HNO-Klinik und Poliklinik
Kirrberger Straße
66421 Homburg


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