H. v. Domarus:

Chirurgische Rekonstruktion großer Gesichtsdefekte

Große Defekte im Gesicht können auf sehr verschiedenen Wegen versorgt werden. Die Indikation zu operativen oder nicht operativen Verfahren hängt nicht nur vom Können der Behandlungspartner, sondern auch von Präferenzen der Patienten und medizinischen Behandlungsrisiken, z. B. bei zeitaufwendigen Narkosen, ab. Möglichkeiten und Grenzen operativer Verfahren bei großen Gesichtsdefekten zur Abschätzung einer Differentialindikation sind Gegenstand des Referates. Je umfangreicher die Anzahl beherrschter operativer Methoden der rekonstruktiven Gesichtschirurgie, desto sicherer kann eine kompromisslose, ausreichende Resektion maligner Tumoren in gesunden Grenzen erfolgen, und desto häufiger lässt sich eine operative Rekonstruktion auch bei Einschluss verschiedenster Gesichtsstrukturen und Defektgrößen erreichen.




Bild 1: Oberkiefer und Orbitaresektion (links), Rekonstruktion (rechts)


Korrespondenzadresse:
Prof. Dr. Dr. H. von Domarus
Universität zu Lübeck
Klinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie
Ratzeburger Allee 160
D-23538 Lübeck
T. 0451-5002266 Fax: 0451-4188


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