F. Dehnbostel, Celle:


Herausforderungen in der Fixation von Epithesen in der Geriatrie

Aus den Erfahrungen in der Versorgung betroffener Patienten lassen sich Indikationen zur Wahl der Fixationsmethoden von Epithesen beim alternden Menschen ableiten. Unterschnittverankerungen, Klebetechniken, Brillenlösungen oder Implantate bieten sehr unterschiedliche Ansätze. Qualitätskriterien - was ist "lege artis", oder was "state of the art" - müssen in der zeitgemässen Patientenversorgung zur Diskussion gestellt werden.

Das Qualitäts-Fundament nachhaltiger und optimaler Patientenversorgung in der Geriatrie findet sich in der gemeinsamen Planung von Chirurgen und Epithetikern. Innovationen und Entwicklungen in der modernen Medizin ermöglichen neue Lösungsansätze für zeitgemässe Versorgungsformen. Gleichzeitig steht den modernen med. Methoden ein enormer Kostendruck durch die Krankenkassen entgegen. Dies kann gelegentlich zu Versorgungsentscheidungen führen die zwar vordergründig und kurzfristig zunächst Kosteneinsparungen versprechen - sich aber mittel- und langfristig zum Nachteil für die betroffenen Patienten - und auch für die Kostenträger - herausstellen.

Mit dem Vortrag soll versucht werden, objektive Entscheidungshilfen zur Wahl möglichst optimaler und sicherer Epithesenfixationen zu finden. Die Möglichkeiten, aber auch die jeweils individuelle Situation der vorgestellten Patientenfälle bieten Ansatz zur Diskussion - und vielleicht auch zur Klärung der Fragen - was ist "lege artis", und was ist "state of the art" in der zeitgemässen und nachhaltigen Patientenversorgung.


Korrespondenzadresse:
Falk Dehnbostel
Institut für Epithetik
Harburger-Heerstr. 27
29223 Celle

E-mail: falk.dehnbostel@epithetik.com


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