M. Desmedt, M. Klein, Münster:


Epithetische Rehabilitation von Gesichtsdefekten in der Fachklinik Hornheide

Seit 1932 werden Patienten mit Gesichtsdefekten in der Fachklinik Hornheide epithetisch versorgt. Ursprünglich handelte es sich vor allem um die Wiederherstellung von Gesichtsde-fekten, die durch Hauttuberkulose entstanden waren. Nach Einführung der medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten der Lupuspatienten werden heutzutage im Wesentlichen Patien-ten mit durch Tumor oder Trauma verlorenen oder angeborenen fehlenden Gesichtsteilen epithetisch rehabilitiert.
Die aus Silikon angefertigten Epithesen werden mechanisch (z.B. an einem Brillengestell), chemisch (durch Klebstoffe) oder implantatfixiert (durch chirurgisch eingebrachte Titanimp-lantate oder Platten) verankert. Diese Präsentation zeigt unser epithetisches Konzept mit den Indikationen und Kontraindikationen sowie den Vor- und Nachteilen von Epithesen und deren Befestigung in verschiedenen Gesichtsregionen.



Abb.1: Z.n. tumorbedingter Ablatio auris links.
Drei Implantate mit Magneten in situ zur epithetischen Versorgung.

Abb.2: Versorgung mit einer implantatfixierten Ohrepithese.


Korrespondenzadresse:
OÄ Dr. M. Desmedt
Abteilung der Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgie,
Plastische und Ästhetische Operationen Fachklinik Hornheide
Dorbaumstraße 300 48157 Münster
Deutschland
Email: maria.desmedt@fachklinik-hornheide.de


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