Th. Ziebart, Marburg:
Bedeutung der Bisphosphonate assoziierten Kiefernekrose im prothetischen und implantologischen Kontext
Die Anzahl der Patienten unter Bisphosphonattherapie (BP-Therapie) bei gutartigen und bösartigen Erkrankungen wie Osteoporose und metastasiertem Mamma- oder Prostatakarzinom hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Eine der wichtigsten Nebenwirkungen der BP Therapie stellt die Bisphosphonat assoziierte Kiefernekrose (engl.: BRONJ) dar. Im zunehmenden Maße ist daher der Zahnarzt in Klinik und Praxis mit diesem Kollektiv an kompromittierten Patienten konfrontiert. Ziel dieses Vortrages ist neben der Darstellung der aktuellen Sichtweise der Pathophysiologie der (BRONJ) der Umgang mit diesen Patienten unter prothetischen Gesichtspunkten. Hierbei soll dem Behandler eine Risikostratifizierung an die Hand gegeben werden, um eine individuelle Therapie dieser Patienten zu ermöglichen. Der Vortrag geht auch auf die Möglichkeiten und Grenzen einer implantoprothetische Versorgung und Nachsorge von Patienten unter BP Therapie ein. In einem Ausblick wird ein möglicher kausaler Therapieansatz der BRONJ aus der eigenen Arbeitsgruppe dargestellt.

Korrespondenzadresse:
OA Dr. med. Dr. med. dent. Dr. rer. nat. Thomas Ziebart
Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Baldingerstrasse
35043 Marburg
E-Mail: ziebart@med.uni-marburg.de
Tel.: 06421/58-63209 Fax: 06421/58-68199


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