A. Gbara, M. Vesper und R. Schmelzle:

Komplikation des Titanmagneten

Einleitung:
Die durchschnittliche Lebenserwartung ist in den letzten Jahrzehnten weiter angestiegen. Diese erhöhte Lebenserwartung und die gestiegenen Ansprüche an die Lebensqualität führen zu einem Umdenken in der Versorgung zahnloser Patienten. Die Verwendung von Magnetattachments stellt in diesem Zusammenhang eine Alternative zu den Möglichkeiten der Versorgung von Prothesen auf Implantaten dar. In dieser Arbeit soll ein Überblick über den klinischen Stand der Anwendung des StecoŽ-Magnetattachmentsystems und deren Komplikationen die aufgetreten sind, mit Hilfe einer Statistik der Defekte von 1991 bis 1999 gegeben werden.

Material und Methode:
Es wurden alle sieben Generationen der Titanmagnete auf Defekte untersucht und diese Defekte in vier Klassifikationen geteilt. Insgesamt wurden von 1991 bis 1999 - 725 Magnete eingesetzt, davon wurden 77 defekt. Dies entspricht 10,62 %. Die Auswertung der Ergebnisse wird nach Jahr und Generation sowie nach Implantatsystem eingeteilt.

Ergebnisse:
Es läßt sich darstellen, dass die erste Generation der Titanmagnete noch nicht ausgereift war, dies wurde in der neuen Generation verbessert. Deshalb liegt die Defektrate jetzt niedriger. In diesem Vortrag wird zum ersten Mal eine Defektklassifikation und Komplikationen der Titanmagnete dargestellt.

Autorenadressen:
Dr. Ali Gbara, Dr. Dr. M. Vesper und Prof. Dr. Dr. R. Schmelzle
MKG - Chirurgie - Uni Hamburg
Martini Str. 52
D - 20248 Hamburg


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