R. Kromminga:

Probleme in der spätpostoperativen Phase extraoraler Implantate

Einleitung
Der Erfolg eines Implantates wird für gewöhnlich durch die Kriterien "enossale Integration" und "Langzeitstabilität der Implantate" beschrieben. Unberücksichtigt bleibt dabei der Komfort bzw. Diskomfort für den Patienten bei der täglichen Anwendung der Epithese. So sind periimplantäre Entzündungen und das Kriterium "Schmerzen bei der Reinigung" für den Patienten ebenso wichtig wie die dauerhafte mechanische Verankerung des Implantates im Knochen.

Zielsetzung
In dieser Arbeit soll auf einige Aspekte in der postoperativen Nachsorge und begleitenden Therapie hingewiesen werden, die bislang nicht Gegenstand eingehender Untersuchungen waren.

Material und Methode
Anhand eines exemplarischen Falles sollen die täglichen Probleme für den Patienten deutlich gemacht werden. Therapiekonzepte zur Lösung oder Minderung dieser Probleme werden aufgezeigt.

Resultate und Diskussion
Es wird gezeigt, mit welchen einfachen Hilfsmitteln die Schweißbildung unter den Epithesen und die damit verbundene zusätzliche Reizung der Durchtrittsstellen der Implantate durch die Haut vermindert werden kann.
Weiter wird dargestellt, dass der "Flanschteller" der extraoralen Implantate in der späteren Pflegephase ein "locus minoris resistentiae" ist. Hier kann das Einbringen eines Implantates ohne einen solchen "Teller" chronische Schmerzzustände beseitigen.

Autorenadresse:
Dr. Rolf Kromminga
Praxis für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie, plastische Operationen
Westfalenstr. 224
D - 48165 Münster


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